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...wen's genauer interessiert: auf musikalischen Entdeckungsreisen -
Irrungen und Wirrungen - wie es begann: Meine Freundin Evi durfte Klavier lernen, das wollt ich auch! Aber ein Klavier war zu teuer und hätte ja auch überhaupt keinen Platz in unserer Wohnung, erläuterte man mir. Das sah ich ein. Etwas später: Meine Freundin Sonja durfte Blockflöte lernen, das wollt' ich auch! Nun bekam ich eine Flöte und sogar Unterricht, ab 1973-76, Sopran- und später Altblockflöte in der Zweiergruppe bei Ernst Öfele in Türkenfeld. Leider hielt die Freude nicht mal 3 Jahre, ich verband mit dem Musikunterricht am Schluss nur noch Druck und nicht erfüllbare Erwartungen, es machte einfach überhaupt keinen Spaß mehr. Deshalb legte ich erst mal eine "kreative Denkpause" ein. Nach kurzem erfolglosen Versuch, autodidaktisch Gitarre zu lernen, und ebenso vergeblichen Anfragen bei meinem Musiklehrer in der Schule, ob ich dort nicht am kostenlosen Geigenunterricht partizipieren dürfe,- die Original-Antwort des Pädagogen: "Das ist zu spät, dazu bist Du schon zu alt" (ich war schließlich schon im biblischen Alter von 14 Jahren) - war ich mir nach weiterer längerer reiflicher Überlegung endlich ganz sicher: Klarinette! (und das obwohl keine meiner Freundinnen Klarinette spielte) Leider waren dann meine Eltern nicht so sehr von meiner Ernsthaftigkeit in dieser Richtung überzeugt. Und so musste ich die 1500 DM für meine erste Klarinette selbst zusammensparen, was damals ganz schön viel Geld für eine 17-jährige Schülerin war. Ich arbeitete die ganzen Sommerferien durch, sparte noch ein halbes Jahr und dann hatte ich das Geld endlich zusammen und meine Eltern waren nun bereit, wenigstens den Unterricht zu finanzieren (die ersten Jahre bis ich selbst Geld verdiente). So hatte ich mit fast 18 Jahren dann ab Sommer 1981 endlich Klarinettenunterricht: erst 2 Jahre an der Kreismusikschule FFB/Zw. Türkenfeld, leider hatte diese entlegene Außenstelle der Musikschule den Nachteil, dass kein Lehrer gern lang dort blieb und so erlebte ich 3 Lehrer innerhalb von 2 Jahren. So konnte es nicht weitergehen. Ich machte zwar sehr schnell Fortschritte und das Klarinettespielen machte mir sehr viel Spaß, aber der Unterricht war für das Geld, was er kostete zu wenig effektiv. Inzwischen war ich schon mitten in meinem Grafik-Design-Studium an der FH München und wirkte im Fachhochschulorchester mit, da "löcherte" ich den Dirigenten (Dr. Alexander L. Suder, seines Zeichens damals auch Präsident des Bayerischen Musikrates) mit meinem Anliegen so lange bis er den namhaften Klarinettenprofessor Prof. Gerd Starke von der Musikhochschule München nach Adressen seiner Studenten fragte. Ich wählte eine Adresse aus, rief an, bekam eine Zusage und genoss von da an endlich besten Unterricht: und zwar 4 Jahre bei Werner Mittelbach. Dieser vermittelte mich dann weiter an Harald Harrer, wo ich noch weitere 2,5 Jahre Unterricht bekam. Nun hielt mich nichts mehr ab vom Musikmachen. Musik nahm und nimmt immer mehr Raum ein in meinem Leben - neben meinem stressigen Beruf in den Werbeagentur war und ist mir auch heute die Musik immer der ideale Ausgleich - "Ventil", Seelentröster und "Psychotherapeut" geichermaßen. (Außerdem lernt man nirgends sonst so viele nette Menschen kennen wie gerade beim Musizieren) Irgendwann wollte ich dann noch mehr Musikfacetten kennenlernen und begann ab 1991 mit Altsaxophon, ab 1992 mit Sopransaxophon. Erste "Einweisung" am Altsax gab mir mein lieber Orchesterkollege Alex Quelle. Von 1990-93 besuchte ich diverse Saxophon-/Holzbläser-Workshops des Musikbundes von Ober- und Niederbayern u.a. bei Hermann Rid. Im Februar 1992 gründete ich ein eigenes Saxophon-Quartett, das bis heute regelmäßig aktiv ist. Von 2001-2004 besuchte ich jährlich die "Saxofourte"-Workshops (Dozenten: Thomas Sälzle, Dieter Kraus, Guntram Bumiller, Ralf Ritscher, Jean Marie Londeix) in der Musikakademie Ochsenhausen. 1993-2007: diverse Bigband-Workshops und "Lese"-Bigbands bei Harald Rüschenbaum. Zwischen 2005 bis 2007 nahm "etwas" Flötenunterricht bei meiner Salonorchesterkollegin Dörte Kuhlebrock-Tausch. ... natürlich übe ich weiter auf allen oben genannten Instrumenten und bin damit in verschiedenen Musikgruppen bzw. Orchestern aktiv ... mal sehen wohin's mich noch führt ... Wohin mich mein Musizieren bisher führte: Sinfonieorchester (Klarinette): Kreismusikschulorchester Eichenau, Ltg. Heinz Große Boymann (1986), Fachhochschulorchester München, Ltg. Dr. A. L. Suder (1983-87), Junge Münchner Sinfoniker, Ltg. Bernhard Koch (1986-90); Echinger Orchesterseminar, Ltg.: Paul Engel (1989); Teilnahme an Kammermusik- und Orchesterwochen des IAM (1989-92), Deutsches Ärzteorchester; Ltg. Dr. Dieter Pöller (1996), Abaco-Sinfonieorchester, Ltg. Markus Poschner (2005); SEM-Sinfonisches Ensemble München (2006), Patentorchester München, Ltg. Folko Jungnitsch (2004, 2007); Blasorchester (Saxophon, Klarinette): Blasorchester Türkenfeld, Ltg. Georg Kräutner (1982-1985); Akademisches Blasochester München (seit 1990); Blasorchester Grünwald, Ltg. Michael Kummer (1991-1995), Regelmäßige Teilnahme an der "Sommerakademie f. sinfonisches Blasorchester" in Marktoberdorf (seit 1991), Sinfonisches Blasorchester des Musikbundes v. Ober- u. Niederbayern (2001-2006), Kammermusik: immer! - die einzelnen Besetzungen kann man über die Jahre gar nicht alle einzeln aufzählen (mit Klavier, Bläsern, Streichern ...) Volksmusik: Ab Oktober 1991: Mitwirken bei der Weßlinger Klarinettenmusi, ab der Zeit Interesse für Bayerische Volksmusik, Besuch einiger Volksmusikseminare bei Erich Sepp (Bay. Landesverein f. Heimatpflege). 1999: Gründung der Türkenfelder Tanzlmusi. ... und a bisserl reinschnuppern in die Welt des Jazz: Mitwirken in einigen Amateur-Bigbands um München. 1991-1994: Gilchinger Jazz-Combo.
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